Kolumba
Kolumbastraße 4
D-50667 Köln
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Januar bis August 2020
Aufbrüche – Gespräche zur Zeit
meist Freitag, 16.30 – 18 Uhr, Lesezimmer

Eine Reihe von Gesprächen mit eingeladenen Gästen vertieft Aspekte der Jahresausstellung und fügt neue hinzu. Ein historisches Datum bildet jeweils den Ausgangspunkt der Überlegungen. (Es gilt der reguläre Museumseintritt)

*** Die Fortsetzung der Gesprächsreihe ist wegen der Schließung von Kolumba ausgesetzt. Wir werden versuchen, die ausgefallenen Gespräche nachzuholen. Bitte abonnieren Sie unseren newsletter (obere Reihe), wenn Sie über aktuelle Termine informiert werden möchten. ***

Freitag, 13. März 2020, 16.30 Uhr
1983: Erste Arbeiten. Künstlergespräch
Heiner Binding im Gespräch mit Stefan Kraus

1980 begann der Maler Heiner Binding sein Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. 1983 wechselte er in die Klasse von Per Kirkeby. Die in dieser Zeit enstandenen Arbeiten auf Papier sind erstmals ausgestellt. Ausgehend davon verfolgt das Gespräch den Gedanken, inwieweit die künstlerischen Anfänge im späteren Werk erhalten bleiben, sich eine individuelle Ästhetik ausbildet, die ein Werk auch über Jahrzehnte verbindet. Bindings kurze Filmsequenzen, die ebenfalls erstmals zu sehen sind, verdienen einen eigenen Diskurs.

Freitag, 20. März 2020, 16.30 Uhr
2020: gut und gern. Künstlergespräch
Robert Klümpen im Gespräch mit Dietmar Rübel

Freitag, 27. März 2020, 16.30 Uhr
1980: Manhattan. Heinz Breloh (1940–2001) zum 80. Geburtstag
Steffen Missmahl, Malte Guttek, Stefan Kraus

Mittwoch(!), 1. April 2020, 16.30 Uhr
1989: Der Mauerfall. Kunst & Revolution
Sabine Golde (Halle), Marc Steinmann

Freitag, 8. Mai 2020, 16.30 Uhr
1925: Walter Ophey auf Sizilien. Der Künstler als Reisender…
Daniel Cremer, Stefan Kraus

Freitag, 26. Juni 2020, 16.30 Uhr
1964: Charta von Venedig. Erhalten als Wissenschaft
Friederike Waentig (CICS), Laura Bode, Stefan Kraus

Bisher stattgefundene Gespräche:

Freitag, 10. Januar 2020, 16.30 Uhr
1919: Das Junge Rheinland – Rezeption und Forschungsstand
Ulrich Krempel, Daniel Schütz und Stefan Kraus

100 Jahre nach seiner Gründung werden neue Forschungsergebnisse der Künstlergruppe »Das Junge Rheinland« vorgestellt, und seine bis heute unbefriedigende Rezeptionsgeschichte hinterfragt. Basis der Überlegungen bilden die wachsenden Bestände des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe, das durch den jüngst geschenkten Nachlass von Walter Ophey eine fulminante Bereicherung erfuhr. Es erscheint Heft 7 in der Schriftenreihe des Archivs (annoRAK), dessen Inhalt vorgestellt wird.

Freitag, 24. Januar 2020, 16.30 Uhr
1952: Mensch und Form – »Die Kunst stirbt nicht an der Technik«
Thomas Schriefers und Stefan Kraus

Im Rahmen der Ruhrfestspiele fand 1952 in Recklinghausen ein zukunftsweisendes Ausstellungsprojekt statt. Unter dem Titel »Mensch und Form« wollte man sich »um die geistige Ordnung der neuen Wirklichkeit« bemühen, und die ästhetischen Positionen der Kunst angesichts »allgegenwärtiger Technisierung« auf den Prüfstand stellen. Diese Ausstellungsstrategie brachte zusammen, was bislang als unnahbar galt. So fand sich die Skulptur einer Liegenden von Henry Moore neben einer Miele Waschmaschine wieder usw. Mit dem Zitat des Bauhausmeisters Georg Muche »Die Kunst stirbt nicht an der Technik« wollen wir der Frage nachgehen, welche Rezeption der schon 1919 im Gründungsmanifest des Bauhauses formulierte Wunsch einer Verbindung von Kunst und Technik fand und wie sich die Dinge der »Werk- und Formensammlung« von Werner Schriefers (1926–2003) im Konzept des Kunstmuseums Kolumba wiederfinden.

Freitag, 28. Februar 2020, 16.30 Uhr
1948: Die Schreinsprozession und der Aufbruch der Kirche
Ludwig Schöller, Norbert Feldhoff, Stefan Kraus

Anlässlich der 700-Jahrfeier der Grundsteinlegung des Kölner Domes stellte man im August 1948 die kriegszerstörte Stadt – einer mittelalterlichen Tradition folgend – mit Hilfe einer Reliquienprozession unter den Schutz der Stadtpatrone und anderer Heiliger. Neun mittelalterliche Schreine, darunter der in unserer Ausstellung gezeigte Albinusschrein, fuhren auf Lastwagen über den freigeräumten Straßen zur Südseite der Kathedrale. Über eine halbe Million Menschen verfolgten das Geschehen, zahlreiche Ehrengäste, Würdenträger und Politiker aus dem Ausland vermittelten die Hoffnung auf aufkeimende internationale Beziehungen. Wir unterhalten uns mit einem Zeitzeugen(!), dem Künstlerseelsorger und Domkapitular a.D., Prälat Ludwig Schöller, und mit dem langjährigen Generalvikar und Dompropst Dr. Norbert Feldhoff über das herausragende Ereignis und die Aufbruchstimmung, die davon ausging.
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Kunstmuseum
des Erzbistums Köln

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01/20 Gespräche zur Zeit
01/20 Sternsinger
11/19 Theaterpreis
11/19 Klangwerkstatt
11/19 Für Aller Seelen 2
10/19 Restaurierungs-Werkstatt
10/19 Offenbach-Werkstatt
09/19 Bundespräsident
04/19 Religion und Humor
12/18 Büro-Termine
12/18 Finissage Michael Oppitz
11/18 Klangwerkstatt
11/18 Circumstance
18/06 Kolumba zu Gast
04/18 Ringvorlesung
02/18 Aktionstag des Berufskollegs
12/17 Schenkung Renate König
11/17 Klangwerkstatt
08/17 Zehn Jahre Kolumba
07/17 Flötenwerkstatt
06/17 Fronleichnam
06/17 Thomas-Morus-Akademie
06/17 Vortrag Rüdiger Joppien
04/17 Künstlergespräch
03/17 Schulen zu Gast V
03/17 Künstlergespräch
01/17 Konzertreihe
11/16 Klangwerkstatt
11/16 Konzert E-MEX Ensemble
10/16 VII. Albert Gespräch
07/16 Erzählter Vortrag
06/16 Eric Hattan & Julian Sartorius
06/16 Oper Köln - Liederabend
05/16 new talents
05/16 Harvey Death of Light
12/15 Trickfilmwerkstatt
11/15 Ukulelen-Ensemble
11/15 Lesewerkstatt
11/15 Klangwerkstatt
10/15 E-MEX Ensemble
10/15 Winterreise
10/15 Albert-Gespräch
09/15 European Workshop
09/16 Lesestunde
09/15 Lesung Navid Kermani
08/15 Love & Diversity
07/15 Ensemble Unterwegs
06/15 FORSETI feat. subsTANZ
06/15 Oper Köln zu Gast
03/15 Trickfilmwerkstatt
11/14 Tonspur (Achim Lengerer)
11/14 Edith Stein Tagung
11/14 Klangwerkstatt
10/14 Philosophisches Gespräch
10/14 E-MEX-Ensemble
10/14 Albert-Gespräch
10/14 Philosophisches Seminar
06/14 Schulen zu Gast III
05/14 Ensemble Garage
05/14 Veranstaltungen Intervention
04/14 start:review
04/14 West Coast Soundings
02/14 Barlach-Haus
12/13 Ukulelen-Ensemble
11/13 Tanzperformance
11/13 Klangwerkstatt
10/13 E-MEX-Ensemble
10/13 Albert-Gespräch
07/13 Katrin Zenz
06/13 Frank Gratkowski
06/13 HornroH Duo
05/13 Performances
03/13 Horatiu Radulescu
11/12 Klangwerkstatt
10/12 E-MEX-Ensemble
09/12 Mädchenkantorei
08/12 Cage: Empty Words
08/12 Schulen zu Gast II
08/12 Allen Malern herzlichen...
07/12 Tischgespräche
06/12 Tischkonzert
06/12 Kammer der Andacht
05/12 episteme
05/12 new talents
04/12 Cage: A Collection of Rocks
03/12 Cage: Number Pieces
03/12 Hans Otte
11/11 Klangwerkstatt
10/11 Albert-Gespräch
09/11 Implodierender Schreibtisch
07/11 Finissage
07/11 Schulen zu Gast I
11/10 Klangwerkstatt
11/10 Joseph Marioni
10/10 Albert-Gespräch
06/10 Steffen Krebber
05/10 Heilig-Geist-Retabel
02/10 Bernhard Leitner
02/10 Aschermittwoch
11/09 Klangwerkstatt
09/09 Andor Weininger
11/08 Klangwerkstatt
10/08 Donaueschinger Musiktage
06/08 Kolumba singt!
05/08 Katholikentag
04/08 Verabschiedung JMP
02/08 Alphornbläser
12/07 Deutschlandradio live
04/07 Art Cologne
08/05 1st view!
12/04 Die Pietà aus St. Kolumba
11/03 Schauspielhaus Köln
 

 
www.kolumba.de

KOLUMBA :: Veranstaltungen :: 01/20 Gespräche zur Zeit

Januar bis August 2020
Aufbrüche – Gespräche zur Zeit
meist Freitag, 16.30 – 18 Uhr, Lesezimmer

Eine Reihe von Gesprächen mit eingeladenen Gästen vertieft Aspekte der Jahresausstellung und fügt neue hinzu. Ein historisches Datum bildet jeweils den Ausgangspunkt der Überlegungen. (Es gilt der reguläre Museumseintritt)

*** Die Fortsetzung der Gesprächsreihe ist wegen der Schließung von Kolumba ausgesetzt. Wir werden versuchen, die ausgefallenen Gespräche nachzuholen. Bitte abonnieren Sie unseren newsletter (obere Reihe), wenn Sie über aktuelle Termine informiert werden möchten. ***

Freitag, 13. März 2020, 16.30 Uhr
1983: Erste Arbeiten. Künstlergespräch
Heiner Binding im Gespräch mit Stefan Kraus

1980 begann der Maler Heiner Binding sein Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. 1983 wechselte er in die Klasse von Per Kirkeby. Die in dieser Zeit enstandenen Arbeiten auf Papier sind erstmals ausgestellt. Ausgehend davon verfolgt das Gespräch den Gedanken, inwieweit die künstlerischen Anfänge im späteren Werk erhalten bleiben, sich eine individuelle Ästhetik ausbildet, die ein Werk auch über Jahrzehnte verbindet. Bindings kurze Filmsequenzen, die ebenfalls erstmals zu sehen sind, verdienen einen eigenen Diskurs.

Freitag, 20. März 2020, 16.30 Uhr
2020: gut und gern. Künstlergespräch
Robert Klümpen im Gespräch mit Dietmar Rübel

Freitag, 27. März 2020, 16.30 Uhr
1980: Manhattan. Heinz Breloh (1940–2001) zum 80. Geburtstag
Steffen Missmahl, Malte Guttek, Stefan Kraus

Mittwoch(!), 1. April 2020, 16.30 Uhr
1989: Der Mauerfall. Kunst & Revolution
Sabine Golde (Halle), Marc Steinmann

Freitag, 8. Mai 2020, 16.30 Uhr
1925: Walter Ophey auf Sizilien. Der Künstler als Reisender…
Daniel Cremer, Stefan Kraus

Freitag, 26. Juni 2020, 16.30 Uhr
1964: Charta von Venedig. Erhalten als Wissenschaft
Friederike Waentig (CICS), Laura Bode, Stefan Kraus

Bisher stattgefundene Gespräche:

Freitag, 10. Januar 2020, 16.30 Uhr
1919: Das Junge Rheinland – Rezeption und Forschungsstand
Ulrich Krempel, Daniel Schütz und Stefan Kraus

100 Jahre nach seiner Gründung werden neue Forschungsergebnisse der Künstlergruppe »Das Junge Rheinland« vorgestellt, und seine bis heute unbefriedigende Rezeptionsgeschichte hinterfragt. Basis der Überlegungen bilden die wachsenden Bestände des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe, das durch den jüngst geschenkten Nachlass von Walter Ophey eine fulminante Bereicherung erfuhr. Es erscheint Heft 7 in der Schriftenreihe des Archivs (annoRAK), dessen Inhalt vorgestellt wird.

Freitag, 24. Januar 2020, 16.30 Uhr
1952: Mensch und Form – »Die Kunst stirbt nicht an der Technik«
Thomas Schriefers und Stefan Kraus

Im Rahmen der Ruhrfestspiele fand 1952 in Recklinghausen ein zukunftsweisendes Ausstellungsprojekt statt. Unter dem Titel »Mensch und Form« wollte man sich »um die geistige Ordnung der neuen Wirklichkeit« bemühen, und die ästhetischen Positionen der Kunst angesichts »allgegenwärtiger Technisierung« auf den Prüfstand stellen. Diese Ausstellungsstrategie brachte zusammen, was bislang als unnahbar galt. So fand sich die Skulptur einer Liegenden von Henry Moore neben einer Miele Waschmaschine wieder usw. Mit dem Zitat des Bauhausmeisters Georg Muche »Die Kunst stirbt nicht an der Technik« wollen wir der Frage nachgehen, welche Rezeption der schon 1919 im Gründungsmanifest des Bauhauses formulierte Wunsch einer Verbindung von Kunst und Technik fand und wie sich die Dinge der »Werk- und Formensammlung« von Werner Schriefers (1926–2003) im Konzept des Kunstmuseums Kolumba wiederfinden.

Freitag, 28. Februar 2020, 16.30 Uhr
1948: Die Schreinsprozession und der Aufbruch der Kirche
Ludwig Schöller, Norbert Feldhoff, Stefan Kraus

Anlässlich der 700-Jahrfeier der Grundsteinlegung des Kölner Domes stellte man im August 1948 die kriegszerstörte Stadt – einer mittelalterlichen Tradition folgend – mit Hilfe einer Reliquienprozession unter den Schutz der Stadtpatrone und anderer Heiliger. Neun mittelalterliche Schreine, darunter der in unserer Ausstellung gezeigte Albinusschrein, fuhren auf Lastwagen über den freigeräumten Straßen zur Südseite der Kathedrale. Über eine halbe Million Menschen verfolgten das Geschehen, zahlreiche Ehrengäste, Würdenträger und Politiker aus dem Ausland vermittelten die Hoffnung auf aufkeimende internationale Beziehungen. Wir unterhalten uns mit einem Zeitzeugen(!), dem Künstlerseelsorger und Domkapitular a.D., Prälat Ludwig Schöller, und mit dem langjährigen Generalvikar und Dompropst Dr. Norbert Feldhoff über das herausragende Ereignis und die Aufbruchstimmung, die davon ausging.