Kolumba
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Grundsteinlegung
1. Oktober 2003
Text der Urkunde

An diesem Ort stand die spätgotische Pfarrkirche St. Kolumba. Die Ruine und die 1950 nach Plänen des Architekten Gottfried Böhm errichtete Kapelle »Madonna in den Trümmern« erinnern an ihre Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Bis 1975 förderte eine archäologische Grabung die bis in römische Zeit zurückreichenden Fundamente mehrerer Vorgängerbauten zutage. Alle erhaltenen Fragmente werden nun Teil eines Ganzen, das als »Museum der Nachdenklichkeit« eine Orientierung in Raum und Zeit ermöglichen möchte. In diesem Geist wird der Neubau KOLUMBA errichtet. Im 25.Jahr des Pontifikates von Papst Johannes Paul II. ist Joachim Kardinal Meisner Erzbischof von Köln. Generalvikar der Erzdiözese ist Prälat Norbert Feldhoff. Kölner Stadtdechant ist Prälat Johannes Westhoff. In der Bundesrepublik Deutschland ist Johannes Rau Bundespräsident, Gerhard Schröder Bundeskanzler und Peer Steinbrück Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Fritz Schramma ist Oberbürgermeister der Stadt Köln. Der Architekt Peter Zumthor ging 1997 als erster Preisträger unter 167 Teilnehmern eines Wettbewerbs hervor. Von der ersten Planung bis heute sind sechs Jahre vergangen. Projektleitender Architekt im Atelier Zumthor ist Mark Darlington, nach Daniel Schmid und Stephan Meier. Die Tragwerksplanung liegt in den Händen von Jürg Buchli und Reiner Lemke. Heizung, Klima und Geothermie plant Gerhard Kahlert, Sanitär und Elektro Oliver Hilger. Die Denkmalpflege wird vom Rheinischen Amt für Denkmalpflege, Thomas Goege, die Archäologische Bodendenkmalpflege durch Hansgerd Hellenkemper vertreten. Bauherr ist das Erzbistum Köln, dessen Aufgabe das Erzbischöfliche Bauamt wahrnimmt. Erzdiözesanbaumeister ist Martin Struck, als Nachfolger von Josef Rüenauver. Leiter des Erzbischöflichen Bauamtes ist Albert Kemna, der zuständige Architekt Johannes Hogenschurz. Die örtliche Bauleitung liegt in der Hand des Architekten Wolfram Stein. Das Diözesanmuseum, vertreten durch seinen Leiter, Joachim M. Plotzek, sowie Katharina Winnekes, Stefan Kraus und Ulrike Surmann, zeichnet verantwortlich für das inhaltliche Konzept und war in die Planung eingebunden. Heute ist durch Joachim Kardinal Meisner der Grundstein des Gebäudes gelegt worden. Als Stein fand eine Spolie Verwendung, die seit dem 16. Jahrhundert an dieser Stelle der Wasserfass-Kapelle lag. Zum Zeugnis der Grundsteinlegung ist diese Urkunde, unterzeichnet von den genannten Anwesenden, in den Grundstein eingelassen worden.
Köln, den 1. Oktober 2003


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KOLUMBA :: Architektur :: Grundsteinlegung

Grundsteinlegung
1. Oktober 2003
Text der Urkunde

An diesem Ort stand die spätgotische Pfarrkirche St. Kolumba. Die Ruine und die 1950 nach Plänen des Architekten Gottfried Böhm errichtete Kapelle »Madonna in den Trümmern« erinnern an ihre Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Bis 1975 förderte eine archäologische Grabung die bis in römische Zeit zurückreichenden Fundamente mehrerer Vorgängerbauten zutage. Alle erhaltenen Fragmente werden nun Teil eines Ganzen, das als »Museum der Nachdenklichkeit« eine Orientierung in Raum und Zeit ermöglichen möchte. In diesem Geist wird der Neubau KOLUMBA errichtet. Im 25.Jahr des Pontifikates von Papst Johannes Paul II. ist Joachim Kardinal Meisner Erzbischof von Köln. Generalvikar der Erzdiözese ist Prälat Norbert Feldhoff. Kölner Stadtdechant ist Prälat Johannes Westhoff. In der Bundesrepublik Deutschland ist Johannes Rau Bundespräsident, Gerhard Schröder Bundeskanzler und Peer Steinbrück Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Fritz Schramma ist Oberbürgermeister der Stadt Köln. Der Architekt Peter Zumthor ging 1997 als erster Preisträger unter 167 Teilnehmern eines Wettbewerbs hervor. Von der ersten Planung bis heute sind sechs Jahre vergangen. Projektleitender Architekt im Atelier Zumthor ist Mark Darlington, nach Daniel Schmid und Stephan Meier. Die Tragwerksplanung liegt in den Händen von Jürg Buchli und Reiner Lemke. Heizung, Klima und Geothermie plant Gerhard Kahlert, Sanitär und Elektro Oliver Hilger. Die Denkmalpflege wird vom Rheinischen Amt für Denkmalpflege, Thomas Goege, die Archäologische Bodendenkmalpflege durch Hansgerd Hellenkemper vertreten. Bauherr ist das Erzbistum Köln, dessen Aufgabe das Erzbischöfliche Bauamt wahrnimmt. Erzdiözesanbaumeister ist Martin Struck, als Nachfolger von Josef Rüenauver. Leiter des Erzbischöflichen Bauamtes ist Albert Kemna, der zuständige Architekt Johannes Hogenschurz. Die örtliche Bauleitung liegt in der Hand des Architekten Wolfram Stein. Das Diözesanmuseum, vertreten durch seinen Leiter, Joachim M. Plotzek, sowie Katharina Winnekes, Stefan Kraus und Ulrike Surmann, zeichnet verantwortlich für das inhaltliche Konzept und war in die Planung eingebunden. Heute ist durch Joachim Kardinal Meisner der Grundstein des Gebäudes gelegt worden. Als Stein fand eine Spolie Verwendung, die seit dem 16. Jahrhundert an dieser Stelle der Wasserfass-Kapelle lag. Zum Zeugnis der Grundsteinlegung ist diese Urkunde, unterzeichnet von den genannten Anwesenden, in den Grundstein eingelassen worden.
Köln, den 1. Oktober 2003