Kolumba
Kolumbastraße 4
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»Zur Sensibilisierung von Wahrnehmung: Wir wünschen uns ein lebendes Museum bezogen auf die Realität und die Würde des Vorhandenen, eine raumschaffende Architektur, zurückhaltende und langlebige Materialien, ein Minimum an Technik, Einfachheit und Funktionalität im Detail, eine sorgfältige und materialgerechte Ausführung, einen selbstverständlichen Ort für die Menschen und die Kunst.« (Präambel der Auslobung)

Pressestimmen: »Das ist das Ergebnis eines der schwierigsten und am sorgfältigsten vorbereiteten Architekturwettbewerbe der jüngsten Zeit« (Andreas Rossmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.6.1997)

Art des Wettbewerbs: Das Erzbistum Köln schreibt einen offenen und anonymen Realisierungs-wettbewerb mit Zuladungen für den Neubau des Diözesanmuseums an St. Kolumba in Köln aus.

Wettbewerbsaufgabe: Die Aufgabe des Wettbewerbs besteht im Entwurf für den Neubau des Diözesanmuseums auf dem Grundstück der im Zweiten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstörten Kirche St. Kolumba in der Kölner Innenstadt unter Einbeziehung aller vorhandenen Fragmente. Mit dem Neubau soll am Ende des 20. Jahrhunderts auf der Grundlage eines erweiterten Kunstbegriffes eine zukünftige Form musealen Selbstverständnisses realisiert werden.

Zuladungen: Carlo Baumschlager / Dietmar Eberle, Lochau (A); Ben van Berkel, Van Berkel & Bos, Amsterdam (NL); David Chipperfield Architects, London (GB); Annette Gigon / Mike Guyer, Zürich (CH); Christoph Mäckler, Frankfurt/ M. (D); Paul Robbrecht / Hilde Daem, Gent (B); Peter Zumthor, Haldenstein (CH)

Termine / Teilnehmer: Ausgabe der Unterlagen: 16.12.1996; Abgabe der Arbeiten: 22.4.1997; Teilnehmerzahl: 167 (davon 166 zugelassen)

Preisgericht: Fachpreisrichter: Dipl. Ing. Prof. Max Bächer, Darmstadt: Dipl. Ing. Ivan Chlumsky, Lübeck; Dipl. Ing. Hartmut Hoferichter, Stadtplanungsamt Köln; Dipl. Ing. Alois Peitz, Trier; Dipl. Ing. Josef Rüenauver, Erzdiözesanbaumeister, Köln; Prof. Stefan Wewerka, Köln; Dipl. Ing. Prof. Erwin H. Zander, Köln; Stellvertr. Fachpreisrichter: Dipl. Ing. Georg Wendel, Diözesanbaumeister Münster; Sachpreisrichter: Dr. h.c. Norbert Feldhoff, Generalvikar des Erzbistums Köln; Prof. Dr. Hansgerd Hellenkemper, Leiter der Bodendenkmalpflege / Direktor des Römisch-Germanischen Museums, Köln; Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Direktor der Kunsthalle Bremen; Dr. Joachim M. Plotzek, Direktor des Erzbischöflichen Diözesanmuseums Köln; Prälat Ludwig Schöller, Bischofsvikar, Köln; Dr. Katharina Winnekes, Erzbischöfliches Diözesanmuseum Köln; Stellvertr. Sachpreisrichter: Prof. Dr. Herbert Beck, Direktor des Städtischen Kunstinstituts, Frankfurt; Hermann Josef Schon, Finanzdirektor im Erzbischöflichen Generalvikariat, Köln; Sachverständige ohne Stimmrecht: Dipl. Ing. Prof. Béla Dören, Hochbaudezernent der Stadt Köln; Dr. Ulrich Krings, Stadtkonservator, Köln; Prof. Dr. Udo Mainzer, Landeskonservator, Brauweiler; Wolfgang Maria Pilartz, Kirchengemeinde St. Kolumba, Köln; Dr. Sven Seiler, Mitarbeiter der Bodendenkmalspflege, Köln

Vorprüfung: Büro Faltin-Scheuvens-Wachten, Dortmund; Dipl. Ing. Johannes Hogenschurz, Erzbischöfliches Bauamt, Köln; Gerhard Kahlert, Energie- und Umwelttechnik, Haltern; Dr. Ing. Albert Kemna, Leiter des Erzbischöflichen Bauamtes, Köln; Dr. Stefan Kraus, Erzbischöfliches Diözesanmuseum Köln; Dipl. Ing. Otmar Schwab, Tragwerksplaner, Köln; Elisabeth M. Spiegel, Mitarbeiterin der Bodendenkmalpflege, Köln

Preisgerichtssitzung: Die Preisgerichtssitzung begann am 10. Juni, 10 Uhr, und endete am 12. Juni, 14.45 Uhr. Zum Wettbewerb wurden 166 Arbeiten rechtzeitig eingereicht. Im 1. wertenden Rundgang wurden 58 Entwürfe ausgeschieden. Beim zweiten Rundgang wurden weitere 68 Entwürfe ausgeschieden. Die verbleibenden Entwürfe wurden in einem 3. Rundgang nach ihrer Eignung für eine engere Wahl geprüft. 12 Entwürfe erreichten die engere Wahl.

Preise und Ankäufe: 1. Preis: Peter Zumthor, CH – Haldenstein (Stimmenverhältnis: 12:1 / Preisgeld: DM 45.000); 2. Preis: Annette Gigon / Mike Guyer, CH – Zürich (Stimmenverhältnis: einstimmig / Preisgeld: DM 36.000); 4. Preis (a): Prof. Petry und Partner, Köln (Stimmenverhältnis: 12:2 / Preisgeld: 24.300); 4. Preis (b): David Chipperfield Architects, GB – London (Stimmmenverhältnis: 11:2 / Preisgeld: DM 24.300); 5. Preis: Van Berkel & Bos, Amsterdam (Stimmenverhältnis: 9:4 / Preisgeld: DM 14.400); 1. Ankauf: Eun Young Yi, Hürth (Stimmenverhältnis 11:2/ Ankaufprämie: DM 9.000); 2. Ankauf: Hermann. H. Müller, Düsseldorf (Stimmmenverhältnis: 7:6/ Ankaufprämie: DM 9.000); 3. Ankauf: Architekten Fischer + Fischer, Köln (Stimmmenverhältnis: 12:1/ Ankaufprämie: DM 9.000) 4. Ankauf: W. K. Müller, Eitorf (Stimmenverhältnis: 7:6/ Ankaufprämie: DM 9.000)

Auszüge der Beurteilung des Preisgerichts zum Preisträger: »In besonderer Weise gelingt es dieser Arbeit, die integrative Absicht des Auslobers umzusetzen und sowohl die Kapelle als auch die Boden- und Baudenkmale der Kolumbakirche in einem Gebäude gleichwertig zu verbinden. (…) Die Ausstellungsgeschosse bieten in Flächen und Höhen ein differenziertes Angebot von klar gegliederten Räumen mit sinnvoll differenzierter Beleuchtung durch Oberlicht, Seiten- und Kunstlicht. (…) Die geschossweise Zuordnung der Verwaltungs- und Restaurierungsräume ist funktional klar gegliedert und ermöglicht eine optimale Museumsarbeit. (…) Die vorgeschlagene Wahl der Baumaterialien wird dem Anspruch des Ortes in besonderer Weise gerecht.«

Buchveröffentlichung: Kolumba – Ein Architekturwettbewerb in Köln 1997

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»Zur Sensibilisierung von Wahrnehmung: Wir wünschen uns ein lebendes Museum bezogen auf die Realität und die Würde des Vorhandenen, eine raumschaffende Architektur, zurückhaltende und langlebige Materialien, ein Minimum an Technik, Einfachheit und Funktionalität im Detail, eine sorgfältige und materialgerechte Ausführung, einen selbstverständlichen Ort für die Menschen und die Kunst.« (Präambel der Auslobung)

Pressestimmen: »Das ist das Ergebnis eines der schwierigsten und am sorgfältigsten vorbereiteten Architekturwettbewerbe der jüngsten Zeit« (Andreas Rossmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.6.1997)

Art des Wettbewerbs: Das Erzbistum Köln schreibt einen offenen und anonymen Realisierungs-wettbewerb mit Zuladungen für den Neubau des Diözesanmuseums an St. Kolumba in Köln aus.

Wettbewerbsaufgabe: Die Aufgabe des Wettbewerbs besteht im Entwurf für den Neubau des Diözesanmuseums auf dem Grundstück der im Zweiten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstörten Kirche St. Kolumba in der Kölner Innenstadt unter Einbeziehung aller vorhandenen Fragmente. Mit dem Neubau soll am Ende des 20. Jahrhunderts auf der Grundlage eines erweiterten Kunstbegriffes eine zukünftige Form musealen Selbstverständnisses realisiert werden.

Zuladungen: Carlo Baumschlager / Dietmar Eberle, Lochau (A); Ben van Berkel, Van Berkel & Bos, Amsterdam (NL); David Chipperfield Architects, London (GB); Annette Gigon / Mike Guyer, Zürich (CH); Christoph Mäckler, Frankfurt/ M. (D); Paul Robbrecht / Hilde Daem, Gent (B); Peter Zumthor, Haldenstein (CH)

Termine / Teilnehmer: Ausgabe der Unterlagen: 16.12.1996; Abgabe der Arbeiten: 22.4.1997; Teilnehmerzahl: 167 (davon 166 zugelassen)

Preisgericht: Fachpreisrichter: Dipl. Ing. Prof. Max Bächer, Darmstadt: Dipl. Ing. Ivan Chlumsky, Lübeck; Dipl. Ing. Hartmut Hoferichter, Stadtplanungsamt Köln; Dipl. Ing. Alois Peitz, Trier; Dipl. Ing. Josef Rüenauver, Erzdiözesanbaumeister, Köln; Prof. Stefan Wewerka, Köln; Dipl. Ing. Prof. Erwin H. Zander, Köln; Stellvertr. Fachpreisrichter: Dipl. Ing. Georg Wendel, Diözesanbaumeister Münster; Sachpreisrichter: Dr. h.c. Norbert Feldhoff, Generalvikar des Erzbistums Köln; Prof. Dr. Hansgerd Hellenkemper, Leiter der Bodendenkmalpflege / Direktor des Römisch-Germanischen Museums, Köln; Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Direktor der Kunsthalle Bremen; Dr. Joachim M. Plotzek, Direktor des Erzbischöflichen Diözesanmuseums Köln; Prälat Ludwig Schöller, Bischofsvikar, Köln; Dr. Katharina Winnekes, Erzbischöfliches Diözesanmuseum Köln; Stellvertr. Sachpreisrichter: Prof. Dr. Herbert Beck, Direktor des Städtischen Kunstinstituts, Frankfurt; Hermann Josef Schon, Finanzdirektor im Erzbischöflichen Generalvikariat, Köln; Sachverständige ohne Stimmrecht: Dipl. Ing. Prof. Béla Dören, Hochbaudezernent der Stadt Köln; Dr. Ulrich Krings, Stadtkonservator, Köln; Prof. Dr. Udo Mainzer, Landeskonservator, Brauweiler; Wolfgang Maria Pilartz, Kirchengemeinde St. Kolumba, Köln; Dr. Sven Seiler, Mitarbeiter der Bodendenkmalspflege, Köln

Vorprüfung: Büro Faltin-Scheuvens-Wachten, Dortmund; Dipl. Ing. Johannes Hogenschurz, Erzbischöfliches Bauamt, Köln; Gerhard Kahlert, Energie- und Umwelttechnik, Haltern; Dr. Ing. Albert Kemna, Leiter des Erzbischöflichen Bauamtes, Köln; Dr. Stefan Kraus, Erzbischöfliches Diözesanmuseum Köln; Dipl. Ing. Otmar Schwab, Tragwerksplaner, Köln; Elisabeth M. Spiegel, Mitarbeiterin der Bodendenkmalpflege, Köln

Preisgerichtssitzung: Die Preisgerichtssitzung begann am 10. Juni, 10 Uhr, und endete am 12. Juni, 14.45 Uhr. Zum Wettbewerb wurden 166 Arbeiten rechtzeitig eingereicht. Im 1. wertenden Rundgang wurden 58 Entwürfe ausgeschieden. Beim zweiten Rundgang wurden weitere 68 Entwürfe ausgeschieden. Die verbleibenden Entwürfe wurden in einem 3. Rundgang nach ihrer Eignung für eine engere Wahl geprüft. 12 Entwürfe erreichten die engere Wahl.

Preise und Ankäufe: 1. Preis: Peter Zumthor, CH – Haldenstein (Stimmenverhältnis: 12:1 / Preisgeld: DM 45.000); 2. Preis: Annette Gigon / Mike Guyer, CH – Zürich (Stimmenverhältnis: einstimmig / Preisgeld: DM 36.000); 4. Preis (a): Prof. Petry und Partner, Köln (Stimmenverhältnis: 12:2 / Preisgeld: 24.300); 4. Preis (b): David Chipperfield Architects, GB – London (Stimmmenverhältnis: 11:2 / Preisgeld: DM 24.300); 5. Preis: Van Berkel & Bos, Amsterdam (Stimmenverhältnis: 9:4 / Preisgeld: DM 14.400); 1. Ankauf: Eun Young Yi, Hürth (Stimmenverhältnis 11:2/ Ankaufprämie: DM 9.000); 2. Ankauf: Hermann. H. Müller, Düsseldorf (Stimmmenverhältnis: 7:6/ Ankaufprämie: DM 9.000); 3. Ankauf: Architekten Fischer + Fischer, Köln (Stimmmenverhältnis: 12:1/ Ankaufprämie: DM 9.000) 4. Ankauf: W. K. Müller, Eitorf (Stimmenverhältnis: 7:6/ Ankaufprämie: DM 9.000)

Auszüge der Beurteilung des Preisgerichts zum Preisträger: »In besonderer Weise gelingt es dieser Arbeit, die integrative Absicht des Auslobers umzusetzen und sowohl die Kapelle als auch die Boden- und Baudenkmale der Kolumbakirche in einem Gebäude gleichwertig zu verbinden. (…) Die Ausstellungsgeschosse bieten in Flächen und Höhen ein differenziertes Angebot von klar gegliederten Räumen mit sinnvoll differenzierter Beleuchtung durch Oberlicht, Seiten- und Kunstlicht. (…) Die geschossweise Zuordnung der Verwaltungs- und Restaurierungsräume ist funktional klar gegliedert und ermöglicht eine optimale Museumsarbeit. (…) Die vorgeschlagene Wahl der Baumaterialien wird dem Anspruch des Ortes in besonderer Weise gerecht.«

Buchveröffentlichung: Kolumba – Ein Architekturwettbewerb in Köln 1997