Kolumba
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Ulrike Surmann, Das Retabel vom Zwölf-Boten-Altar im Heilig-Geist-Spital zu Nürnberg (Reihe »Kolumba«, Bd. 34), Kolumba, Köln 2009, 52 Seiten, 18 farbige und 11 s/w Abb., broschiert, 210 x 275 mm, € 15,-

Mittelalterliche Kunstwerke haben sich nur selten in ihrem ursprünglichen Zusammenhang erhalten. Auch das Wissen um die originale Nutzung und den Ort, für den das Werk geschaffen wurde, sind meistens verloren gegangen. Umso erfreulicher ist es, wenn sich ein solcher Kontext rekonstruieren lässt. Als ein Glücksfall dieser Art erwies sich das für die Sammlung von Kolumba neu erworbene Nürnberger Altarretabel aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, dessen bisher bekannte Provenienz in einer fürstlichen Sammlung endete. 2009 konnte der Altar mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie der Kulturstiftung der Länder für Kolumba erworben werden. Das recht ausgefallene Bildprogramm des Triptychons mit seiner zentralen Pfingstdarstellung wurde jedoch von dem mittelalterlichen Auftraggeber so individuell gewählt, dass sich der Stifter, die Umstände seiner Stiftung und der Ort der Aufstellung mit großer Sicherheit bestimmen lassen - ein spannender Parcours, der erst zur Kirche des Heiligen-Geist-Spitals in Nürnberg und dann zum Zwölf-Boten-Altar in der Kapellenstiftung des Münzmeisters Herdegen Valzner führt.

(Erstpräsentation)


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Kunstmuseum
des Erzbistums Köln

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Der unendliche Raum
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KOLUMBA :: Publikationen :: Heilig-Geist-Retabel

Ulrike Surmann, Das Retabel vom Zwölf-Boten-Altar im Heilig-Geist-Spital zu Nürnberg (Reihe »Kolumba«, Bd. 34), Kolumba, Köln 2009, 52 Seiten, 18 farbige und 11 s/w Abb., broschiert, 210 x 275 mm, € 15,-

Mittelalterliche Kunstwerke haben sich nur selten in ihrem ursprünglichen Zusammenhang erhalten. Auch das Wissen um die originale Nutzung und den Ort, für den das Werk geschaffen wurde, sind meistens verloren gegangen. Umso erfreulicher ist es, wenn sich ein solcher Kontext rekonstruieren lässt. Als ein Glücksfall dieser Art erwies sich das für die Sammlung von Kolumba neu erworbene Nürnberger Altarretabel aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, dessen bisher bekannte Provenienz in einer fürstlichen Sammlung endete. 2009 konnte der Altar mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie der Kulturstiftung der Länder für Kolumba erworben werden. Das recht ausgefallene Bildprogramm des Triptychons mit seiner zentralen Pfingstdarstellung wurde jedoch von dem mittelalterlichen Auftraggeber so individuell gewählt, dass sich der Stifter, die Umstände seiner Stiftung und der Ort der Aufstellung mit großer Sicherheit bestimmen lassen - ein spannender Parcours, der erst zur Kirche des Heiligen-Geist-Spitals in Nürnberg und dann zum Zwölf-Boten-Altar in der Kapellenstiftung des Münzmeisters Herdegen Valzner führt.

(Erstpräsentation)